Preisträgerin Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski und Kersten Grosche

 

Anlässlich des Weltfrauentages wurde am 8. März 2010 in der Landesvertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin der Soroptimist International Deutschland Förderpreis, der mit 20.000 € dotiert ist, an Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski verliehen.

Für uns ist es eine besondere Ehre dass Kersten Grosche auch für die Gestaltung des zweiten Preises dieser Art ausgewählt wurde.

Pressemitteilungen


Galeriehaus Grosche verbindet Arbeit, Kunst, Leben und Wohnen

22.09.2006

Auftakt für ein neues Quartier für Kunst, Design und Kreativwirtschaft im Erin-Park in Castrop-Rauxel

Am Fuße des denkmalgeschützten Erin-Turms in Castrop-Rauxel gehen die renommierten Schmuckgestalter Kersten und Matthias Grosche neue Wege.

Im Schatten des 70 Meter hohen ehemaligen Förderturms eröffnen die Goldschmiedemeister am 24. September 2006 ihr Galeriehaus Grosche, das nach einem für die Schmuckbranche völlig neuartigen Konzept errichtet wurde.

Arbeit, Kunst, Leben und Wohnen werden in dem eleganten Neubau auf dem ehemaligen Zechengelände Erin miteinander verbunden. Das Galeriehaus ist der Auftakt für ein neues Quartier für Kunst, Design und Kreativwirtschaft, das im Gewerbe- und Landschaftspark Erin in Castrop-Rauxel entstehen soll.

Brücke schlagen zur Castroper Altstadt

„Mit dieser Quartiersbildung am Südrand des Erin-Parks wollen wir eine Brücke schlagen zur Castroper Altstadt“, erklärt Johannes Beisenherz, Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel. „Wir wollen hier bewusst Unternehmen aus den Bereichen Kunst, Design und Kreativwirtschaft ansiedeln, die innovative Wege gehen und Arbeiten und Wohnen miteinander vebinden wollen.“ Insgesamt stehen interessierten Investoren noch ca. 4700 Quadratmeter für vier bis sechs Grundstücke zur Verfügung. Eine betriebsgebundene Wohneinheit ist in diesem Quartier ausnahmsweise zulässig.

Die Schmuckgestalter und Goldschmiedemeister Kersten und Matthias Grosche haben mit ihrem Galeriehaus, das Werkstatt, Wohnraum und Ausstellungsräume zusammenfasst, ein für die Schmuckbranche revolutionäres Konzept verwirklicht. Arbeit, Kunst, Leben und Wohnen werden direkt miteinander verbunden. Interessierte Menschen können in dem neuen Galeriehaus verfolgen, wie Avantgarde-Schmuckstücke vom Entwurf bis zur Fertigung entstehen. Gleichzeitig lernen sie die Persönlichkeit und das Leben der Schmuckgestalter kennen. „So lässt sich authentisch erleben, wie die Identität des Gestalters den Arbeitsprozess prägt“, sagt Matthias Grosche.

Forum für zeitgenössischen Schmuck

Das Galeriehaus Grosche, das sieben Mitarbeiter beschäftigt, versteht sich als Forum für zeitgenössischen Schmuck. Neben ausgefallenem Avantgarde-Schmuck „made in Castrop-Rauxel“ werden auch international bedeutende Schmuckkünstler in Ausstellungen und durch Performances mit Tänzern präsentiert. In der zeitgenössischen Schmuckszene herausragende Künstler wie Angela Hübel, Herman Hermsen, Georg Dobler, Carl Dau oder Georg Spreng werden den Besuchern im Galeriehaus Grosche Einblick in ihre künstlerische Auffassung und Arbeitstechniken gewähren.

„Wir wollen interessierten Besuchern die Menschen hinter dem Schmuck vorstellen. Das kann auch mal bedeuten, dass sich Künstler bei einem gemeinsamen Kochabend vorstellen oder ihre Lieblingsmusik live gespielt wird“, freut sich Kersten Grosche auf die neue, persönlichere Atmosphäre im Galeriehaus. „Schmuck ist für uns nicht nur ein Gegenstand kommerzieller Transaktion, sondern ein Medium für Kommunikation unter Menschen.“

Wie der Schmuck so folgt auch der als Quader angelegte zweigeschossige Bau einer zeitgenössischen Gestaltung. Der Architekt Gilles Mercier aus Paris hat ein Galeriehaus entworfen, das eine kontrollierte Öffnung für Besucher ermöglicht. Bei Veranstaltungen, Ausstellungseröffnungen oder Workshops wird das gesamte Haus geöffent und für die Besucher zugänglich – eingeschlossen der Privaträume der Familie Grosche. Die Schaufenster sind wie Schatzkästchen angelegt. Sie setzen nicht nur den ausgestellten Schmuck eindrucksvoll in Szene, sondern erlauben Passanten auch Einblicke von außen in die Atelier- und Werkstatträume.

Industriell gefertigten Massenschmuck verbannt

„Wir glauben an den Standort Erin-Park und wollen den aktuellen Umbrüchen in der Schmuckbranche offensiv begegnen. Daher haben wir uns entschieden, industriell gefertigten Massenschmuck zu verbannen und ausschließlich zeitgenössischen Schmuck - als Unikat oder in Kleinauflagen - unkonventionell zu präsentieren, sagt der gebürtige Castroper Matthias Grosche. „In unserem Galeriehaus wollen wir zeitgenössischen Schmuck noch authentischer und intensiver vermitteln.“

Die feierliche Eröffnung des Galeriehauses Grosche findet statt am 24. September 2006 (Sonntag) von 11 bis 18 Uhr, Am Erinturm, Karlstraße 20, in Castrop-Rauxel. Fast 20 internationale Schmuckkünstler werden sich bei der Eröffnung mit ihren Kreationen persönlich vorstellen. Bis zum 20.10.2006 ist dann im neuen Haus eine große Ausstellung zeitgenössischen Schmucks mit allen Künstern der Galerie zu sehen.

Galeriekontakt: Galeriehaus Grosche, Matthias Grosche, Am Erinturm, Karlstraße 20, 44575 Castrop-Rauxel, Tel. 02305 / 92 10 92, E-Mail: info(at)galeriehaus-grosche.de

 

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