Portrait
Carl-Friedrich Dau wurde 1942 geboren, und ist alles andere als ein Goldschmied üblicher Prägung; dennoch gehört er zu den wenigen Schmuckgestaltern, die innerhalb relativ kurzer Zeit im deutschen Schmuckschaffen unübersehbare Akzente gesetzt haben.
Nach Meisterprüfung und Studium von Schmuckdesign und Industrial Design arbeitete Carl DAU einige Jahre als Lehrer für Goldschmiede, ehe er vor 20 Jahren die Fa. DAU Berlin gründete. Heute arbeitet er im Team mit zehn hochqualifizierten Mitarbeitern als Designer und Geschäftsführer. Das Werkstatthaus spiegelt den Anspruch der gesamten Firma wieder, mit moderner Technologie und hohem ästhetischen Anspruch neue Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Den oft banalen, lauten und kurzlebigen Produkten, von denen wir umgeben sind, sollen hier langlebige, gut gestaltete Stücke von großer Klarheit und ästhetischen Reiz entgegengestellt werden. Drei Staatspreise und viele Museumskäufe bestätigen seinen Standard. Die steigende Präsenz in vielen Ländern zeigt die zunehmende Akzeptanz dieses Schmuckes.
"Unsere Augen werden täglich mit Reizen überflutet. Es gibt nur wenige Dinge, denen Ruhe innewohnt, die dem Auge guttun, bei denen ästhetischer Reiz mit Einfachheit und Klarheit gepaart ist. Solche Dinge zu schaffen, sie auch im Schmuck anzusiedeln und ihnen dort Geltung zu verschaffen, ist das Hauptanliegen meiner Arbeit."
Carl DAU
Vor diesem Hintergrund muß ein Entwurf von DAU deutlich und von allen Zufälligkeiten befreit sein. Am fertigem Schmuck fasziniert dann der Gegensatz von nahezu mathematischer Regelmäßigkeit der Details und der außerordentlich persönlichen Ausstrahlung. Da handwerkliche und emotionale Zufälligkeiten fehlen, wird dieser Schmuck reproduzierbar und damit für viele Menschen verfügbar. Der Einsatz von Edelstahl, kombiniert mit Gold, Silber und Titan, macht ihn auch erschwinglich.