Statements
Beim Entwerfen meiner Ringe lege ich gleichermaßen Wert auf ein angenehmes Tragegefühl, auf formale Stimmigkeit des Ringes als Objekt und auf ein harmonisches ästhetisches Zusammenspiel von Ring und Hand.
Das Thema Ring grenzt die freie Wahl unter den Formen am meisten ein; es ist eine große Herausforderung trotz der anatomischen Einschränkungen interessante Lösungen zu finden.
Es reizt mich ein Thema solange zu variieren, bis ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe und eine schöne Reihe verwandter Formen entstanden ist.
Ich meine, dass - entsprechend einem Satz von Antoine de Saint-Exupéry - Vollkommenheit nicht dann entsteht, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.
Der Ring ist auf seine Weise ein ganz besonderes Schmuckstück.
Für den Entwurf eines Ringes studiere ich die Anatomie der Hand des Menschen um ein optimales Tragegefühl verbunden mit der formalen Ästhetik zu finden.
Von allen geschmückten Körperteilen ist die Hand am meisten in Bewegung, so ist der Ring das lebendigste Schmuckstück - immer im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Ich entwerfe gerne skulpturale Ringe, die an der Hand der Schmuckträgerin überraschende Wirkungen erzielen.
Inspiration ist keine Zauberei, Ideen kommen nicht zufällig aus dem Nichts, sie sind das Ergebnis intensiver gedanklicher und experimenteller Arbeit und der Freude an der Gestaltung von Schmuck.
Meine Intention ist es zeitgenössischen und zugleich zeitlosen Schmuck zu entwerfen. Ich gehe von geometrischen Grundformen aus und entwickle daraus kleine eigenständige Skulpturen, die sich beim Tragen der menschlichen Anatomie vollkommen anpassen.
Der starren Regelmässigkeit der Geometrie gebe ich - wie die Natur - durch kleine Unregelmässigkeiten ein lebendigeres Gesamtbild, dem menschlichen Körper entsprechend.
