ERIN - Geschichte des Standorts
Der Standort ERIN wurde schon im 3. Jahrhundert n.Chr. als germanischer Handelsplatz genutzt. Im Rahmen der Planung und Erschließung des neuen Landschaftsparks ERIN wurde ab 1991 eine archäologische Ausgrabung vorgenommen, bei der umfangreiches Material geborgen werden konnte, das vor allem auf den Handel mit verschiedensten Metallgegenständen schließen lässt.
Im Jahre 1866 ließ auf diesem Gelände der Ire Thomas Mulvany die Zeche Erin abteufen, die bis zu ihrer Schließung 1983 als das wirtschaftliche und gesellschaftliche Herz Castrop-Rauxels galt.
1989 wurde mit Hilfe von öffentlichen Fördergeldern im Rahmen der IBA das Areal komplett saniert und zu einem Landschaftspark umgewandelt. Heute sind der restaurierte Förderturm und die irische Parklandschaft die Wahrzeichen des Erinparks. Mitlerweile steht der Wirtschaftsstandort ERIN für Wandel: Bewahren der Vergangenheit und Sichern der Zukunft.
So wird eine Brücke geschlagen zu der neuen Produktionsstätte des Goldschmieds und dem Handelsplatz aus dem Altertum, aber auch zum ehemaligen Zechengelände der ehemaligen Produktionsstätte der Schwerindustrie. Gemeinsam liegt diesen beiden zugrunde das "Erz" als Ausgangsmaterial, das allein nur in verschiedener Weise "veredelt" wird. Aber auch die intensive Identifikation des Bergmannes mit seinem Beruf und sein Lebensalltag in der Zechensiedlung zeigt Gemeinsamkeiten mit dem Lebensentwurf der Familie Grosche auf.
Vor diesem Hintergrund ist das Galeriehaus ein Beispiel für den idealen Strukturwandel: Produktion und Handel mit innovativen Produkten und Konzepten unter Einbeziehung traditioneller Werte.
